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Der 1. August in Niedersachsen

Ich sehe gerade, heute greift nicht nur das Rauchverbot in Gaststätten, sondern auch das Ende der Übergangsfrist der Rechtschreibreform. An Schulen bekommt man jetzt also für die alte Schreibweise Fehler angestrichen. Ob es heute wohl noch Schüler gibt, die damit Schwierigkeiten haben?
Die Rechtschreibreform war mir persönlich, nach anfänglichem Unmut, eigentlich immer egal. Ich fand sie einfach zu lernen und einige Änderungen machen meiner Meinung nach sogar Sinn. Ist aber Geschmackssache...
Mich würde aber mal interessieren, was ihr so von der Rechtschreibreform haltet?

 
66.67% (2 votes)
"Ist mir Egal..."

0% (0 votes)
"Find ich gut! Die neue Rechtschreibung ist viel einfacher..."

 
33.33% (1 vote)
"Die neue Rechtschreibung ist voll für´n A****!!!"

Total: 100% (3 votes)

Created by nasenfahrrad on Mi, 1. Aug, 02:23.
This poll was closed on Mi, 28. Nov, 03:38.

 
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The final Countdown

Morgen geht´s los: Rauchverbot in allen Kneipen Niedersachsens. Verdammt. Ich als Raucher finde es vernünftig, wenn man das Rauchen in Restaurants verbieten würde, aber gleich in der ganzen Gastronomie... Das ist arg übertrieben!!! Einige Kneipen werden schon allein deswegen Kundschaft verlieren, weil der Blick auf ein unerträgliches Ambiente frei wird.
Aber wie verbringe ich den letzten Abend in der zum Abriss bereitstehenden Rauchfreiheit? Zigarre, Zigarrillos, Pfeife,... Alles Rauchzeugs, das ich noch nie in der Öffentlichkeit konsumiert habe. Wenn ich das heute alles auf einmal ausprobiere, komm ich danach bis Sonntag nicht mehr vom Klo runter. Jammerschade!
Auf jeden Fall wird das letzte Mal genüsslich an einer Bar lehnend eine Zigarette geraucht, ein letztes Mal charmant (!) ein hübsches Mädchen nach Feuer gefragt und ein letztes Mal darüber gejammert, wieviel man raucht, wenn man Bier trinkt... *seuftz*
Goodbye, Raucherkneipen, ich werde euch vermissen.
 
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Hart am Limit...

...lebt man, wenn man ein Hefe-Weizen als Feierabendbier auserkoren hat. Die neuen Maßstäbe für "normalen" Alkoholkonsum liegen neuerdings (für Männer) bei einem halben Liter Bier am Tag; für Frauen nur die Hälfte.
Auch "aufsparen" fürs Wochenende sitzt nicht drin, d.h. man darf sich am Samstagabend nicht gepflegt 3,5 l Bier hinter die Binde kippen. Der Vollrausch (welcher meines Erachtens jenseits der 3,5 l liegt) sitz erst recht nicht drin.
Trotzdem kann ich mich nicht dazu aufraffen, meinen Feierabend mit einem Tee oder Cola zu begießen. Schielend auf mein zweites Weizen muss ich mir schon Sorgen machen. Wer will schon Bahnhofspenner werden?
Aber verdammt, es schmeckt sooooooo gut...
 
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Was ist ein Blog?

Diese Frage traf mich letztens hart, aber berechtigt. Was zur Hölle ist ein Blog?

Ich: "Man schreibt - im günstigsten Fall - Beiträge, jeden Tag, über Gott, sich selbst und die Welt. Das alles in umgekehrt chronologischer Reihenfolge."
Sie: "Also sowas wie ein Tagebuch..."
Ich: "Jeeiiiin.... in etwa, aber nicht ganz. Es finden auch Diskussionen in Form von Feetback, Kommentaren statt."
Sie: "Aja. Eine Art Forum...."
Ich: "Tja... Forum kann man es nun auch nicht nennen... Die Diskussion ist nicht vordergründig. Man schreibt über... äh... alles?"
Sie: "Zur Selbstdarstellung?"
Ich: "Vielleicht? Aber irgendwie nicht... oder doch???"

Was zur Hölle ist ein Blog? Warum tut man sich das an? Hab ich mir ein neues Hobby gesucht, das mit meiner Internetsucht in Einklang zu bringen ist? In unserem Gespräch konnte ich ihr keine befriedigende Antwort geben.
Mein Interesse daran stieg, als ich mit einem Freund über Blogs und die Eröffnung eines gemeinsamen Blogs zu reden begann - zwei Germanistikstudenten, die später gerne mit Schreiben ihr Geld verdienen würden, aber irgendwie noch keine Texte produziert hatten. Trotzdem versuchten wir es, aber das gemeinsame Projekt verebbte im Sand. Wir stellten fest: Wir brauchen erstmal die Anonymität - zu früh hatten wir all unseren Bekannten die Adresse mitgeteilt. Dem Druck der Erwartungen im Freundeskreis waren wir nicht gewachsen.
Dies ist also mein Soloprojekt, und es ist nach wie vor im Aufbau. Ich muss mich irgendwie in das Kreuz mit dem Layout reinfuchsen, muss mein Thema finden und mir viel mehr anderen Blogs ansehen. Ein ganzer Schwall an Aufgaben, der im Endeffekt eine Teilantwort auf die Frage nach dem Blog liefert: für einen Laien gibt es eine Menge zu lernen.
Die Mutmaßung der Fragestellerin, alles diene nur der Selbstdarstellung, weise ich gerade noch entschieden von mir. So bin ich nicht, denke ich manchmal und ärgere mich. Eine gelungene Selbstdarstellung ist vielleicht das Ziel, das man sich erstmal erarbeiten muss. Bis dahin ist es jedoch ein langer und zu Beginn recht steiniger Weg.
 
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Models und Freaks

Ich werd nicht mehr... Hat jemand schonmal "Das Model und der Freak" gesehen? Was ist das denn bitte für ein Scheiß?
Ich seh mir das gerade baff an und frage mich, wer die Models und wer die Freaks sind... Hat dieser Voyeurismus in der deutschen Fernsehlandschaft denn niemals ein Ende?
Vor gar nicht langer Zeit hat man gebangt, dass die Pro7.Sat1-Media AG. von Axel Springer übernommen wird (wenn ich mich nicht irre). Aber wie schlimm hätte das werden können im Vergleich zu dem, was die jetzt senden.
Diese armen armen Menschen. Sind das Schauspieler oder echte Menschen? Ich versteh die Welt nicht mehr!
 
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Zugfahrt

Wir sind neulich mit der NordWestBahn gefahren, und uns fiel auf, dass der Lokführer ständig hupte. Interessant, dachten wir uns. Woran mag das liegen?
Unsere Theorie:
Wenn man im Klinsch mit Personen liegt, die an einer Bahnstrecke wohnen, wendet man sich mit einem kleinen Obolus an den zuständigen Lokführer. Dieser macht immer ordentlich Krach, wenn er das Haus des Kontrahenten passiert.
Dafür würde natürlich sprechen, dass die Lokführer, wenn man denn ihren Streik-Forderungen Glauben schenken darf, unterbezahlt sind. Rache-Gehupe wäre demnach ein "nettes" Zubrot.
Wie bewege ich meine Feinde jetzt bloß dazu, an eine Bahnstrecke zu ziehen? Einen Fuffie wäre mir DER Spass dann schon im Monat wert...
 
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The Pharmaindustry proudly presents...

...the Tour de France. Legalisiert endlich das Doping! Die armen, armen Radprofis würden nicht mehr bloßgestellt werden, ihre Teams hätten jede Menge neuer Sponsoren und die öffentlich-rechtlichen Sender könnten endlich wieder frei von moralischen Skrupeln auf Sendung gehen.
Es würde zugehen, wie in der Formel 1. Es gäbe das BASF-Team, ein Bayer-Team und wie sie alle heißen würden. Die Teamärzte würden in Interviews von neuen Medikamenten berichten, mit denen die Teams das Rennen gewinnen wollen. Kein Tour-Zweiter oder -Dritter müsste sich mehr mit der Angst, eventuell betrogen worden zu sein, im Schlaf wälzen: man schiebt die Schuld einfach auf die Forschung.
Wer will schon noch von den ganzen Doping-Skandalen hören oder zusehen, wie Jan Ullrich sich bei Beckmann blamiert?
 
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Üble Backflashs...

...aber trotzdem hochinteressant ist der Blog des Callcenteragenten . Im Callcenter zu arbeiten ist wirklich nichts für schwache Nerven.
 
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Neuer Job, erster Tag

Ich komm gerade von meinem ersten Tag als Briefsortierer nach Hause, und es macht sich eine neue Zufriedenheit in mir breit; eine Zufriedenheit, die mir als Marktforscher bislang verborgen geblieben ist.
Jetzt, da ich keine Leute mehr am Telefon belästige und ihnen ihre Zeit raube, erfährt der Begriff "Arbeit" einen neuen Sinn für mich. Man kann den Menschen tatswahrhaftig nützlich sein, indem man arbeitet - z.B. wie in meinem Fall, dafür zu sorgen, dass sie ihre Post erhalten.
Sicherlich, das Briefesortieren ist eine stumpfe Tätigkeit, mit der ich nicht den Rest meines Lebens zubringen möchte. ABER: ich gebe, da ich abends arbeite, keine Unsummen für Automatenkaffee mehr aus; auf dem Nach-Hause-Weg liegt eine Tanke, an der ich auch um 24 Uhr noch ein Feierabendbier zu günstigem Preis erhalte; ich bekomme mehr Kohle; entspannte Mitarbeiter und Chefs; undundund...
Abgesehen davon erscheint mir jeder Job sinnvoller und angenehmer zu sein, als Leute am Telefon mit irgendeinem Scheiss zu nerven, den sie entweder nicht brauchen und/oder auf den sie absolut keinen Bock haben.
In dem Sinne wünsch ich allen morgen, heute oder irgendwann einen schönen Arbeitstag und im Voraus schonmal ein noch schöneres Wochenende.
Prost!
 
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