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Haftbombe goes Manga

Immer auf der Suche nach einem neuen Hobby, habe ich mir jetzt ein Buch mit Anleitungen zum Comiczeichnen besorgt - genauer gesagt: Comics im Manga-Style. Wer weiß... Vielleicht glänzt diese Seite bald mit ein paar Strips meinerseits. Die ersten Versuche sind schon geglückt. Zwar sehen die Figuren noch exakt so aus, wie in der Anleitung vorgegeben, aber vielleicht bin ich ja bald so weit, dem Ganzen meinen eigenen Stempel aufzudrücken.
Kann natürlich auch sein, dass meine Malstifte samt Buch schon übermorgen in irgendeiner Ecke meines Zimmers verstauben, aber gerade bin ich noch enthusiastisch am Ball. Jetzt brauch ich nur noch einen Scanner, um eine Infrastruktur vom Zeichenblock ins WorldWideWeb zu errichten und dann steht meiner Zukunft als erfolgreicher, berühmter Comiczeichner nichts mehr im Wege. Die Welt ist mein! Muahahaha!
Hm... Ob das jetzt alles nur eine Ausrede für mich ist, mir irgendwelchen Computer-Schnickschnack zu kaufen? Wir werden sehen...
 
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Odontophobie

Dentalphobie, Dentophobie oder Odontophobie ist der Fachausdruck für die Angst vor Zahnbehandlungen. Mein letzter Zahnarztbesuch liegt schon ein paar Jahre zurück - ich hatte nie Zahnprobleme und hielt Kontrolluntersuchungen in meinem jugendlichen Leichtsinn zudem für überflüssig. Ich Trottel!
Heute ist nun der Tag gekommen, an dem ich mich wieder auf den Behandlungsstuhl schwinge und sitze nun hier mit einem mulmigen Gefühl. Unglaublich unglückliche Vorkommnisse in den letzten Tage machen einen Zahnarztbesuch unvermeidbar. Da ich keine Schmerzen habe, sehe ich es ein wenig als kosmetischen bzw. ästhetischen Eingriff, doch wird dieser mit Bestimmtheit Schmerzen nach sich ziehen. Gott, bin ich ein Feigling!
Vorsorgenuntersuchungen hätten bestimmt dahingehend eine beruhigende Wirkung auf mich gehabt, in dem ich nun wüsste, dass mit dem Rest meiner Zähne alles in Ordnung ist. Gerade überlege ich, dass so ein Zahnarzt meist immer etwas Bemängelndwertes findet, und vor meinem geistigen Auge blitzen kilometerlange Rechnungen, unzählige einzelne Behandlungen und unerträgliche Schmerzen auf. Odontophobie? Vielleicht! Aber ich muss da jetzt durch und meinen Mann stehen. Schmerzen hin oder her... Daher diesmal ein Beitrag mit einer Moral: "Kinder! Geht immer regelmäßig zum Zahnarzt, putz euch nach jedem Essen die Zähne und verwendet am besten Zahnseide!"
Ich werde mich jetzt mental auf mein schweres Schicksal vorbereiten. Um 16 Uhr ist es soweit...
 
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Scheiss auf den Mai...

... wenn er so anfängt! Ich komm gerade von der Arbeit und bin sau-happy, noch unters Volk zu kommen. Ess schnell was, schnapp mir ´n Sixpack Bier und will aus dem Haus, das Bier-für´n-Weg in der anderen Hand. Als ich die Wohnungstür zuziehen will, nehme ich das offene Bier (Plastikflasche) zwischen die Zähne, damit ich eine Hand frei habe. Ich zieh die Tür zu und will das Bier in die Hand nehmen und wundere mich über mutmaßliche Glasscherben - wie gesagt: Plastikflaschenbier (gegen Ende des Monats ist man ja oft etwas knapp bei Kasse und muss beim Bierkauf die Pfennige zählen). Irritiert darüber, ein weisses Stück am Flaschenhals herunterpurzeln zu sehen, wird mir erst Sekunden später klar, als ich mit der Zunge über meine obere Zahnfront streiche, dass sich gerade eine Ecke meiner Schneidezahnkrone verabschiedet hat.
Ad hoc sind alle Pläne für den Abend über den Haufen geworfen und ich wanke zwischen Unwohlsein, ob der Befremdlichkeit im Mundraum und um Sorge meines Äußeren, da werde ich dessen gewahr, dass ich mich ausgesperrt habe. Nicht nur dass: ich habe mich gleichzeitig eingesperrt. Ich komme nicht mehr in meine Wohnung und auch nicht mehr aus dem Haus, da die Tür abends immer verschlossen ist. Gott sei Dank erreiche ich meine Freundin, die mit meinem Schlüssel schon bei gemeinsamen Freunden auf mich wartete und auch wenig später aus meiner Notlage befreit.
Was für ein Scheiss Tag! Endlos lange in dem Scheissladen arbeiten und dann fällt einem auch noch die Krone aus dem Gesicht. Es ist zwar nur eine kleine Ecke, aber trotzdem komme ich mir vor, wie Alfred E. Neumann.
Ich werd mich jetzt erstmal standesgemäß betrinken, bis dass ungewohnte Gefühl nicht mehr feststellbar ist, das meine Zunge hat, wenn sie über die Zähne fährt. Der Mai kann mich mal.

EDIT 02.05.08:
Natürlich haben sich heute alle Zahnärzte den Brückentag genommen, und ich kann noch das ganze Wochenende über mit der Lücke rumrennen. Mann, wie mich gerade alles nervt...
 
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Nasenfahrrad O.S.T.

Vorspann: Tocotronic - Samstag ist Selbstmord

Aufwachen: Bobby Trap - Go away (live)

Kindheit: Tocotronic - Hi Freaks (Ich habe eindeutig zu viel Tocotronic auf dem Player; dabei mag ich die doch gar nicht mehr so gerne...)

Erster Schultag: Wizo - Die letzte Sau

Erste große Liebe: Tocotronic - Liebes Tagebuch (ich glaub, mein Shuffle ist im Arsch...)

Kampf-Song: Slime - Streetfight (Treffer!)

Schulabschluss: Portishead - Glorybox

Abschlussball: Franz Josef Degenhard - Vatis Argumente

Das Leben ist schön: Rantanplan - ...aber die Zeiten sind andere (Nicht schlecht. Rantanplan höre ich gerade fast ausschließlich.)

Mentaler Zusammenbruch: Richie Spice - Marijuana (Ach ja...)

Autofahren: Ton Steine Scherben - Rauch Haus Song

Rückblick: Sublime - Legal Dub (Unpassend, aber Sublime sind auf jeden in meiner ewigen Top 10)

Ich komme wieder mit meiner großen Liebe zusammen: Filibuster - Showdown Dub (Wie soll ich das nur meiner Freundin erklären? ;-))

Heirat: Franz Josef Degenhard - Spiel nicht mit den Schmuddelkindern (Mit meinem Shuffle stimmt gerade wirklich was nicht!)

Sexszene: Frank Zappa - It must be a Camel

Geburt des ersten Kindes: Rantanplan - Thu den Ska

Beerdigung: Sublime - Greatest Hits

Abspann: Pink Floyd - Any Colour you like

Die zufälligen Treffer zeugen eher von einem defekten Shuffle, als von der Qualität meines Musikgeschmacks. Ein paar (für mich) ganz große Namen sind leider nicht vertreten, aber naja... Es hat bestimmt irgendwas zu bedeuten, dass die meisten aufgelisteten Titel gerade nur aus Nostalgie auf meinem Player vertreten sind (mein Geburtstag rückt rapide näher und da sehnt man sich manchmal gerne nach "der guten alten Zeit" zurück).

via kamil
via a new life

EDIT:
Ach ja... Ich vergaß zu erläutern, wie die ganze Sache hier überthaupt zustande kam. Man nehme seine MP3-Datenbank und stelle sie auf Shuffle. Dann klappert man die o.a. Liste ab und trägt jeweils den zufällig wiedergegebenen Song ein. Wichtig ist, dass man dabei ehrlich ist und nicht wie ich einmal Tocotronic wegdrückt, weil einem die Sache langsam peinlich wird...
 
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Die Lachschleife

Wer die britische Fernsehserie Coupling kennt, dürfte mit dem Gegenstand der so genannten „Lachschleife“ vertraut sein. Unter Lachschleife versteht man eine Aneinanderreihung mehr oder (meist) weniger lustiger Begebenheiten, über die man im Alltag allenfalls schmunzeln würde, in einem von Ernsthaftigkeit geprägtem Umfeld hingegen zum Opfer einer Überreaktionen wird. Der letzte lustige Vorfall einer solchen Schleife bzw. Kettenreaktion ist der Tropfen, welcher das Fass zum Überlaufen bringt und ruft übersteigerte Lachanfälle hervor, welche vorherige, ehemals unterdrückte Belanglosigkeiten quasi aufarbeitet. Die Lachattacke ist nicht mehr zu bewältigen, zumal einem die ganze Zeit durch den Kopf schwirrt: „Reiß Dich zusammen! Alle gucken schon! Das ist hier eine ernsthafte Angelegenheit! Das ist hier kein Spaß!“ Nichts kann einen mehr retten...
Ein Beispiel: Stolpert ein Mann auf der Straße, ist dies nicht lustig! Naja – kommt drauf an, wer, wie und warum! Davon mal abgesehen. Passiert dies jedoch auf einer Beerdigung, der besagte Mann ist der Priester und die Straße das ausgehobene Grab, so mag mancher einlenken, es trüge immer noch keine Spur von Humor in sich. Hat jedoch kurz zuvor der Messdiener laut einen fahren gelassen (die Lachschleife beginnt, man schmunzelt, kann sich aber schnell wieder beherrschen) und danach der Priester den Namen des Verstorben falsch ausgesprochen, so dass er in einen obzönen Zusammenhang gebracht wurde (zweite Phase der Lachschleife; man prustet kurz auf, reißt sich aber schnell wieder zusammen – zudem ist einem der fast vergessene Messdiener wieder ins Bewusstsein getreten), dann erscheint der Grabfall in einem neuen Licht und die Lachschleife platzt. Pietätsparolen und Ernsthaftigkeits-Slogans, die dem Betroffenen sogleich durch den Kopf schießen, sind, wie Öl ins Feuer zu gießen. Man ist nun unrettbar gefangen und sollte – allein wegen der Pietät – lieber das Weite suchen, statt sich fangen zu wollen.
Sowas wie die Lachschleife gibt es und schon manch einer wurde ihr Opfer – so auch ich! Es begab sich vergangenen Sonntag, dass ich auf der Erstkommunionsfeier der Cousine meiner Freundin war. Die Messe zog sich hin - ich war schon ewig nicht mehr in der Kirche, geschweige denn an einem Sonntag so früh wach gewesen – und konnte dem ganzen Ereignis nur mit Mühe folgen. Nach eineinhalb Stunden, kurz bevor das letzte Lied gesungen wurde, trat die Kommunionskinder-Erzieher-Tante aufs Podium, einiger Bekanntmachungen wegen: „[blablabla] ...und wenn wir alle ausgezogen sind, treffen sich die Kommunionskinder noch einmal kurz mit dem Pfarrer vor der Sakristei. Und heute Nachmittag... [blablabla].“ Ich weiß nicht, warum ausgerechnet dieser Gesprächsfetzen in mein von Müdigkeit 90 Minuten lang gelähmtes Gehirn eingedrungen ist, aber nachdem ich diesen Satz verarbeitet hatte ging es los: erst ein Kichern, dann ein Prusten, wieder Kichern... Die Gemeinde fing an zu singen, mein Glucksen wurde übertönt. Ich dachte einen kurzen Moment, es sei überstanden, da drang das kichernde, prustende Gegluckse meiner Freundin an mein Ohr, sowie die Stimme ihrer Mutter, die unentwegt „Schscht!“ machte, und es war vollends um mich geschehen. Das vierstrophige Halleluja-Gesinge über hatten wir einen Heidenspaß. „Nachdem wir ausgezogen sind... Muahahahaha...“. Absolut nicht lustig – um so lustiger!
Mit den letzten Orgeltönen hatten wir uns sofort wieder im Griff. Das Nachlassen religiöser Zwänge hat den an und für sich müden Gag als eben diesen entlarvt. Es ist herrlich erfrischend, noch über Kleinigkeiten lachen zu können. Gottesdienste wirken da wie eine Art umgekehrter Katalysator.
Der aufmerksame Leser mag nun einwenden: „Moment mal! Wo ist denn da die oben groß angekündigte Schleife??? Von wegen Kettenreaktion usw.???“ Stimmt! Die gibt es nicht! Ich bewundere Leute die sich so derbe im Griff haben und erst lachen, wenn der Priester ins Grab fällt. Ich hätte mich schon beim furzenden Messdiener weggeschmissen! Was soll ich sagen? Ich bin halt willensschwach...
 
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