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Back for good

Blog (Nudelholz schwingend): "Kommst Du jetzt erst nach Hause???? Wo um Himmels willen hast Du Dich rumgetrieben???? Ich sitze hier, warte auf Dich und habe mir Sorgen gemacht. Dir hätte sonst was zustoßen können. Allein unterm Tannebaum, Du bist nicht da. Wie gern hätte ich Silvester um Zwölf mit Dir angestoßen... Ich bin enttäuscht..."

Nasenfahrrad (reumütig): "Ja, ich weiß. Es tut mir alles sehr leid! Ich wollte mich ja melden, aber...."

B (wütend): "ABER????"

N (erschrocken): "...aber mein Netzwerkkabel war kaputt und..."

B: "Lüg mich nicht an! Du hast wireless!!!!"

N (ertappt): "Okay okay... Ich will Dich nicht belügen... Weihnachten ist es etwas später geworden. Heiligabend habe ich zu sehr mit meiner Familie und meiner Allerliebsten gefeiert. Die Weihnachtsfeiertage waren wir in der City unterwegs. Lauter Leute getroffen, mit denen ich Abi gemacht habe und an deren Namen ich mich kaum erinnern konnte. Ein Klassenkamerad - einer von den damals megapopulären - war so enttäuscht, dass ich mich nicht sofort an ihn erinnern konnte, dass er mich auf der nächsten Party am folgenden Tag komplett ignoriert hat. Es war herrlich... Ich wünschte, Du hättest eher davon erfahren. Und Silvester..."

B (aufmerksam): "Da lagen aber schon einige Tage zwischen Silvester und Weihnachten."

N: "Ach ja. Ich hab gearbeitet und mich mit Leuten getroffen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Halt Leute, die sich nur noch zu besonderen Feiertagen in die Heimat verirren..."

B: "Deine Freunde sind Dir also wichtiger als ich???"

N (verlegen): "Wenn man so will.. Ja..."

B (schnippisch): "Und weiter? Silvester? Neujahr?"

N (beschwichtigend): "Naja... Silvester hatte ich das Haus voll. Wir hatten eine prima Party am Start und ich hab mit meinen besten Freunden und meiner Freundin in ein neues Jahr reingefeiert. Einfach fantastisch. Neujahr war dann erstmal aufräumen und Restesaufen angesagt. Heute sind dann die letzten Partygäste abgehauen und es war Katertag. Abends musste ich auch schon wieder arbeiten..."

B (versöhnend): "Naja. Du hast Dir bestimmt als Neujahrsvorsatz vorgenommen, mir mehr Zeit zu widmen..."

N (verlegen): "Ähhh, nein. Einige Dinge sind mir wichtiger. Neujahrsvorsätze hab ich keine. Ich hab noch soviel Vorsätze an Altlast aus dem letzten und vorletzten Jahr usw. zu tragen, die muss ich erstmal packen! Manchmal gibt es wichtigeres, als seine Zeit vor dem Rechner zu verplempern. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich mich gar nicht mehr melde... Ich habe zu Weihnachetn ein nettes kleines Moleskin geschenkt bekommen. Wenn mir mal ein guter Text einfällt, ist online zu sein also keine notwendige Vorraussetzung mehr. Nix wird mehr verloren gehen an Gedanken. Es kann höchstens passieren, dass Du sie erst ein oder zwei Tage später erfährst. Hört sich doch gut an, oder?"

B: "Echt??? Wir haben also doch eine Zukunft? Oh, Nasenfahrrad! Du machst mich zum glücklichsten Blog in der ganzen Blogosphäre! Ich hab so ein Glück, dass ich von einem in selben Maße fürsorglichem wie gutaussehenden Blogger geführt werde, wie Dir..."

N: "Nu hör aber auf!!! Papa ist ja wieder da..."
 
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Weihnachtsgrüße an die Geschäftsleitung

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen zum anstehenden Weihnachtsfest meine Grüße übersenden und Ihnen zudem zu einem mehr als erfolgreichen Geschäftsjahr gratulieren. Neukundengewinnung, Qualitätssteigerungen... die Kassen klingeln. Ein wunderbares Jahr neigt sich langsam dem Ende zu, doch wir blicken voller Stolz darauf zurück. Herzlichen Glückwunsch!
Sicherlich hatte das Jahr auch ein paar Tiefpunkte: als einfacher Mitarbeiter auf 400€-Basis war mir die Gehaltssenkung um einen Euro die Stunde nicht sofort als notwendig erschienen. Doch mit meiner Kurzsicht, die nur bis zu den Preiserhöhungen der Lebensmittel im Supermarkt reicht, bin ich doch auch sehr darin beeinträchtigt solch gewaltige geschäftliche Maßnahmen richtig einschätzen zu können.
Heute freue ich mich natürlich sehr über die Profitsteigerungen, die wir im vergangenen Jahr erwirtschaften konnten, und erkenne reumütig die Zusammenhänge. Fast schon ist es mir peinlich, vor diesem Hintergrund den Kinogutschein anzunehmen, den sie allen Mitarbeitern zu Weihnachten überreicht haben. Das wäre doch nicht nötig gewesen!
Hätte ich gewußt, dass wir uns etwas schenken, hätte ich Ihnen natürlich auch eine Kleinigkeit besorgt. Leider liegt diesem Brief jedoch kein Präsent bei - zur Zeit bin ich leider etwas knapp bei Kasse - und alles was mir bleibt, ist Ihnen einen guten Start in ein hoffentlich noch besseres Jahr zu wünschen.

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Ihr

Nasenfahrrad

PS: Falls Sie es nicht bemerkt haben: Das war Ironie!
 
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Linux

So! Hab mal halb aus Spass an der Freude, halb aus Langeweile OpenSuse 10.3 auf meinen Laptop installiert. Dieser Eintrag ist demnach ein erstes Erfolgserlebnis: bis das Internet endlich lief, vergingen Stunden. Für einen windows-verwöhnten Laien wie mich ein Riesenerfolg!
OpenSuse sieht auf jeden nett aus. Es ist einfach zu bedienen (wenn denn erstmal alles läuft) und scheint eine echte Alternative zu Windows zu sein. Da ich schon seid längerer Zeit auf Office XP zugunsten von OpenOffice verzichte, schien mir der Wechsel zu einem OpenSource Betriebssystem nur eine Frage der Zeit - OpenSuse hat OpenOffice und Firefox sofort mitinstalliert.
Ob ich nun bei OpenSuse bleibe oder mir noch einmal andere Linux-Versionen wie z.B. Ubuntu ansehe, steht noch in den Sternen. Ich werd mich erstmal weiter in die Sache reinfuchsen und sehen, ob Situationen entstehen, in denen Windows unverzichtbar erscheint. Mal sehen...
 
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Memo an mich selbst

Ich brauche unbedingt so´n Ding! Das wird das Weihnachtsgeschenk von mir an mich selbst!
Es kann ja wohl nicht angehen, dass ich abends vor Ideen für mein Blog und vieles mehr nur so strotze und sie dann am nächsten Morgen vergessen habe. Das muss sich einfach ändern!
Ich hoffe nur, dass es mich nicht darauf aufmerksam macht, dass es sich immer nur um Schnapsideen handelt...
 
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Les Cameleons in Bremen

Ihr denkt, Punkrock kann man nicht verbessern? Doch, kann man! Wie? Mit Trompeten natürlich! Davon konnte ich mich letzten Samstag in Bremen auf dem Konzert der Cameleons mal wieder überzeugen.
Les Cameleons sind eine französische Skapunk-Band, die sowohl in ihrer Landessprache als auch auf Spanisch singt - zwei wunderschöne Sprachen, die ich weder in Wort noch in Schrift beherrsche. Trotzdem gehören Les Cameleons zu meinen Top-5 Lieblingsbands, wenn man mich dazu nötigen würde, mich auf eine musikalische Rangfolge festzulegen.
Als problematisch für Nicht-Romanisten gestaltete sich auf dem Konzert lediglich, dass alle Ansagen auf Französisch gehalten waren. Dennoch wurde die Interaktion zwischen Publikum und Band dadurch kaum beeinträchtigt: die Musik sprach für sich!
Ich hoffe, folgendes Video kann ein paar Leser anfixen. Die Cameleons sind desöfteren auf Deutschlandtour und ein Besuch lohnt sich (ich war Samstag mit 10ois dabei). Je mehr dabei sind, desto besser!


 
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